Ledergürtel richtig pflegen

Ein handgemachter Ledergürtel braucht keine aufwendige Pflege – aber ein wenig Aufmerksamkeit dankt er mit einem langen Leben.
Die Grundregeln
- Trocken lagern. Leder mag keine dauerhafte Nässe. Wird der Gürtel feucht, langsam bei Raumtemperatur trocknen lassen – niemals auf der Heizung.
- Atmen lassen. Nicht luftdicht verpacken. Ein offenes Regal oder ein Haken ist besser als eine Plastiktüte.
- Wechseln. Wer zwei Gürtel im Wechsel trägt, gibt dem Leder Zeit, sich zu erholen.
Reinigen und nähren
Staub und Schmutz mit einem trockenen, weichen Tuch abwischen. Bei stärkerer Verschmutzung ein leicht feuchtes Tuch verwenden und gut nachtrocknen lassen.
Ein- bis zweimal im Jahr darf etwas Lederfett oder Pflegebalsam sein. Sparsam auftragen, einziehen lassen, überschüssiges Fett abnehmen. So bleibt das Leder geschmeidig und reißt nicht an den Biegestellen.
Was man vermeiden sollte
Keine aggressiven Reiniger, kein direkter Kontakt mit Lösungsmitteln, keine pralle Sonne über Wochen. Leder verzeiht viel – aber Hitze und Chemie nicht.
Bei Fragen zu einem bestimmten Stück: einfach melden. Pflege gehört zum Handwerk dazu.